Galerie   TRAFO.1

Kunst an ungewöhnlichem Ort.

Kunst in der kleinsten 

Galerie der Welt.

Kunst als Lebensmttel.

TRAFO.1

Seit dem 15. Juni 2012 gibt es das Galerie-Projekt TRAFO in Brandenburg/Landkreis MOL.

Dieses Projekt will Kunst dort zeigen, wo sie niemand vermutet: Abseits der großen Kulturpfade und Kunsttempel, an einsamen Orten, in der Natur. Objekt ist ein altes Trafohaus in Regenmantel. 

Das Gebäude -ein altes Trafohaus- wurde vor dem Abriss bewahrt und so als Denkmal jüngerer Industriearchitektur erhalten…für das Dorf, für die Kunst, für die Menschen. Wo früher Strom transformiert wurde, wird heute Realität in die Welt der Kunst und Phantasie transformiert. 

Die Galerie TRAFO.1 liegt an der europäischen Radwanderroute im Oderbruch, nahe der Grenze zu Polen.

So kann man das Erkunden dieser einmaligen Region entlang der Oder mit Stopps an der Galerie und dem Betrachten und Verweilen an den aktuellen Ausstellungen verbinden.

Durch das Betätigen des roten Zauberknopfs an der Aussenseite der Galerie erhellen Sie die Kunst im Innenraum und gleichzeitig startet ein kurzes Video zur aktuellen Ausstellung und zu den KünstlerInnen.

Durch Ausstellungen in der TRAFO Galerie wollen wir ein Kunstangebot an Orten etablieren, an denen so etwas üblicherweise nicht stattfindet. Kunst an ungewöhnlichen Orten soll Menschen der Region, Besucher und Touristen an diesem Ort zusammenführen und miteinander ins Gespräch bringen. Das schafft Wissen, Kenntnis und Identifikation mit dieser Region im Land Brandenburg. 

Menschen durch Kunst zusammenführen, die sonst eher wenig Begegnung mit der Kunst haben. Austausch von Erlebnissen, Erfahrungen, Phantasien. Schaffung von gemeinsamen Erlebnissen unter dem Eindruck von Kunst und Natur, sind das Anliegen von TRAFO.1

Die Region MOL (Oderbruch) ist im Vergleich zu anderen deutschen Regionen bei künstlerischen Projekten noch immer unterrepräsentiert. Andererseits leben hier in dieser Region - und das schon seit "DDR-Zeiten" - viele Künstler und Künstlerinnen, die sich dieser Region an den Ufern der Oder verpflichtet fühlen und hier eine neue Heimat gefunden haben. Künstlerisch wie privat. Oft war es auch ein Grund in dieser Region zu wechseln, sich dem rasanten und immer präsenten Zugriff  und der Hektik der großen Metropolen zu entziehen.

Die ruhige und von Hektik freie Landschaft und Natur erlauben einen ganz besonderen Zugriff auf die Natur, Landschaft und die Menschen hier. In ihrem künstlerischen Schaffen kreieren die Künstler hier ein ganz besonderes Verhältnis zu dieser Region, welches sich in ihren Werken wiederspiegelt. Diese Künstler zu unterstützen, ihnen Möglichkeiten zu geben ihre Kunst zu zeigen und einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren stärkt sie in dem Willen weiterhin hier ansässig zu bleiben und hier zu arbeiten und gibt den Menschen dieser speziellen Region ein weiteres Stück Identität und Selbstbewusstsein. Dabei steht untrennbar das Hauptziel, die weitere Vertiefung von Kultur und Bildung, immer im Vordergrund jeglicher Arbeit unseres Vereines und seiner Aktivitäten.

Michael Pommerening

Vorsitz Verein KunstRegen e.V.

Licht im Schatten

Es scheint, als wären wir ​Menschen einem ganz natürlichen Prozess untergeordnet, den wir, trotz fortschreitender Technik und Digitalisierung, nicht umgehen können. 

Kein Licht ohne Schatten​, kein Ying o​hne Yang​, kein Gut ohne Böse. Unsere Welt hat zwei Pole, wie unser Leben auch auf dem Prinzip der Polarität beruht. Aber wir Menschen suchen die Sonne und meiden den Schatten.

Menschen bewegen sich gern in der Sonne anderer. Anderer Menschen mit viel Macht oder einfach nur Popularität. Was gäben sie für ein Foto mit Ronaldo oder Messi, Mick Jagger oder Helene Fischer. Aber dieses Sonnen im Schatten anderer hat eben auch seine wortwörtlichen Schattenseiten. Die Ernüchterung, wenn diese Sekunden des scheinbaren Glücks vorbei sind, wenn man in seinen oft tristen Alltag zurückgestoßen wird. Es scheint so, als würde Sonne und Licht nicht ohne die Schattenseiten zu haben sein. Physikalisch ist das klar, aber philosophisch auch? 

Die einfache Lebensweisheit hier heißt: Balance.

Diese Balance finden im Leben. Sie ist es, nach der wir suchen. Wir wissen das und trotzdem versuchen wir, den Dingen​ die im Schatten liegen, den scheinbar negativen Dingen​, aus dem Weg zu gehen. Vielleicht passen diese Dinge auch nicht zum menschlichen Prinzip Hoffnung.​ A​ber sie sind Teil unseres Lebens, unserer Suche nach Glück und Liebe.

Aber dabei holen uns die Schattenseiten des Lebens immer wieder ein. Besonders wenn wir sie wegdrücken wollen, unter den Tisch kehren oder im Rausch ertränken oder ersticken wollen.

Diese Schattenseiten rauben uns scheinbar die Zeit, die Nerven und machen uns oft Angst. Sie anzunehmen, wie die kluge Wissenschaft es rät, fällt schwer. Doch diesen Schattenseiten des Lebens aus dem Weg zu gehen, sie zu ignorieren kann zu einem großen Knall führen - ähnlich einem Gewitter- den zu verkraften oft an unsere Grenzen führt.

Kunst weist uns von den unendlich vielen Wegen durchs Leben oft nur einen und oft jedem Menschen einen anderen. Nichts hat nur eine Seite, nicht eine Art und Form zu leben ist die Richtige. Aus dem farbenprächtigen Angebot seinen Weg zu finden ist schwer. Kunst kann dir die Richtung zeigen. Oft wirkt sie Verworren, oft kindlich, oft apokalyptisch doch immer ist es eben kein Fluch, sondern ein Segen einen Helfer, einen Freund bei der Suche nach seinem Weg zu haben. Die Kunst versucht hinter die Fassaden zu schauen, die Menschen aufgebaut haben um zu verdrängen, was sie nicht sehen wollen. Jeder Mensch hat sein Prinzip Ordnung 

Was wir brauchen, ist ein wenig mehr Gelassenheit, um die Dinge so hinzunehmen, wie sie sind. Ganz ohne den Drang, sie verändern oder verbessern zu wollen.

Unsere Gesellschaft strebt ständig nach Wachstum. Im Vordergrund stehen Weiterentwicklung, Selbstoptimierung und das Erreichen von möglichst viel in immer kürzerer Zeit. So hat man zunehmend das Gefühl, die Zeit rast und man nähert sich zu schnell seinem Ende auf diesem Planeten. Dieses Gefühl der permanenten Schnelligkeit erschöpft uns, macht uns krank.

Hilfe kommt da eben auch von der Kunst. In der Kunst finden wir die Ruhe im Fehler. In den kleinen Nebensächlichkeiten, den Absonderheiten und ästhetischen Ausrutschern des allgemeinen Gestaltungswillens vieler Menschen. Darin erkennen wir dann, dass auch Fehler, Schattenseiten eben Spaß machen können und die andere Seite der Harmonie ergänzen, ohne die das Leben fade, spannungslos und trist wäre.

Lassen Sie die Kunst unser Wegbegleiter sein. Sie wird uns ein guter Weggefährte sein bei der Erkenntnis, dass in der Summe alle Dinge, Menschen und Ereignisse - ob gut oder scheinbar negativ- alles dazu beitragen kann eines zu finden, dass unser Leben sinnvoll und ausgefüllt macht: 

Die Balance und deren wunderschöne Schwester Harmonie.

In diesem Sinne: Lasst Sonne sein und Schatten.

 

 

 

 

 

 

Die Macher:

Sabine Pommerening                Bühnen/Kostümbildnerin

Michael Pommerening               TV Journalist/Produzent

Kontakt Sie an KunstRegen e.V.
 

Telefon: 01704733873

E-Mail: michpomm@gmail.com

Adresse: 15306 Regenmantel  Regenmanteler Str.28

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